
Viele schöne Erinnerungen an Fahrten in die Bayous und Swamps werden bei den Teilnehmern der beiden New-Orleans-Reisen der Jazzfreunde Osterode wach, wenn die „Bayou Alligators“ ihre „hot Louisiana Music“ nach Osterode bringen. Am Freitag, 14. September, wird es in der Bahnhofsgaststätte Henkel in Lasfelde wieder hoch hergehen. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.
Feurig wie ein Topf Jambalaya, unaufhaltsam wie ein Mississippi-Dampfer, bluesgetränkt wie die Seelen in den Sümpfen Louisianas – und dabei so tanzbar, dass die „Puschen“ qualmen. Die Bayou Alligators servieren ein musikalisches Menü aus Zydeco, Cajun, Rock`n‘ Roll, Roots-Music, Blues und Jazz, dem kein Liebhaber deftiger „Ohrenfreuden“ widerstehen kann.
Vor 25 Jahren wurde die später nicht nur unter Zydeco-Fans bekannte Band „The Zydeco Alligators“ gegründet. Die Band tourte viele Jahre und spielte ungezählte Konzerte auf den Bühnen von Festivals und Clubs in ganz Deutschland sowie im europäischen Ausland.
Seit 2008 präsentiert sich die Band, bestehend aus Frank „Eggi Gator“ Müller (vocals, accordion, git, org, harp), Little Stringcleaning Steve (guitar, backing vocals), Phil Miller (bass) sowie Hardy Castle (drums, backing vocals), unter dem Namen „Bayou Alligators“, authentisch und dabei so eigenständig wie keine andere deutsche Zydeco-Band. Die Musik – das ist ehrliche Spielfreude, instrumentale Versiertheit, verbunden mit Improvisationskunst und eine garantiert mitreißende Bühnenshow, bei der das Publikum immer mit einbezogen wird. Let‘s have a party!
Der Zydeco-Music, der Musik aus dem Südwesten Louisianas, blieben die Musiker der Bayou Alligators seit nunmehr 25 Jahren treu, die sie live in ihrer Originalität mit diatonischem Cajun-Accordion neben dem charakteristischen Rubboard präsentieren, und dabei einen Teppich für unwiderstehliche Tanzgrooves ausbreiten. Der typische Zydeco-Groove, verbunden mit einem gehörigen Schuss Rhythm & Blues in einer stilistisch reichen Mischung überwiegend eigener Kompositionen und Klassikern, lassen schnell jedes Konzert der Band zu einer musikalischen Reise in die Sümpfe Louisianas werden. Heiß und schweißtreibend!
Karten gibt es im Vorverkauf für 14 Euro in der Tilman-Riemenschneider-Buchhandlung, Telefon (05522) 2202, bei Müller und Gabriel, Telefon (05522) 72727, bei Talo Jeans, Telefon (05522) 5061432, sowie im Internet unter www.Jazzfreunde-osterode.de/Vorverkauf und an der Abendkasse für 15 Euro; vergünstigte Karten für Mitglieder sind an der Abendkasse und auch online erhältlich.

Jacqueline Feldmann hat man die Bühnenzukunft nicht schon nach der Schule prophezeit. Am wenigsten hat sie selbst an den Job als Komikerin gedacht. Sie entschied sich erstmal fürs Finanzamt. Und das war gut so: Denn nun kann sie, angekommen in ihrem wahren beruflichen Leben, mit drei Würfeln, einem Lineal und einem Edding die Wahl zwischen Trump und Clinton beurteilen, erklären wie Pilze in den Kühlschrank kommen, ohne dass sie dort jemand platziert hätte, oder wie ihr Abenteuerurlaub zwischen Zigarrenmafia, Thüringer Touristen und liegengebliebenen Autos auf Kuba verlaufen ist. Und wenn sie dem Publikum am Ende noch einen Steuertipp mit auf den Weg gibt, geht es klüger ins Bett, als es aufgewacht ist. 100% Comedy plus 19% Mehrwertgags!
Seit nunmehr fünf Jahren ist die gefeierte Folk-Formation aus Hameln mit ihrem „Rat City Folk“ unterwegs. Ihre Lust am Spielen scheint grenzenlos. Mit ihrem feurigen und mitreißenden Stil, der in keine Schublade passt, füllen sie die Säle und hinterlassen regelmäßig ein begeistertes Publikum. Die Reaktionen reichen von „geile Party“ bis zu „kultureller Hochgenuss“. Dass beides möglich ist, liegt in der vitalen Musikalität und dem feinen Gespür für Rhythmen und melodische Nuancen gebründet. Viele der Songs klingen keltisch, ohne es zu sein. Andere sind es, klingen aber nicht danach. Tone Fish überrascht – immer. Ihr Erfolgsprogramm Irish Night stellt eine ganz besondere und sehr tanzbaren Interpretation irischer Musik vor.
In achtzig Minuten um die Welt: Diese verwegene Wette gehen die Bardomaniacs in ihrem neuen Musikprogramm mit dem Publikum ein. Ob sie es schaffen, wird sich natürlich erst am Ende des ereignisreichen Abends herausstellen – aber soviel sei schon mal verraten: Auf Ihrer musikalischen Weltreise treffen sie u.a. auf Madame Gitane, eine italienische Wäscherin, eine orientalische Schönheit, auf Cajun-Tänzer, die untergehende Titanic, einen Didgeridoo-Aussie, auf die wilde Hilde, verfrorene Schweden und last but not least natürlich auf echte Berliner. Und das alles mit einer Menge neuer Kompositionen und in bewährter Bardomaniacs-Qualität: Urbane Folklore vom Feinsten!
In seinem dritten Soloprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. Fazit: Neunzig Minuten glänzende Unterhaltung. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe…
Leider entspricht der schnöselige Kerl so gar nicht den Vorstellungen, die Dampferkapitän Bill sich von seinem Sohn und Erben gemacht hat. Dabei könnte der Alte im Fährgeschäft jede Hilfe gut gebrauchen, denn ein reicher Konkurrent macht ihm das Leben schwer. Ungeachtet der augenscheinlichen Unfähigkeit zwingt Bill also seinen Sohn in die Rolle des Matrosen. Leider hat der Junior sich inzwischen in Kitty King, die Tochter von Bills Rivalen, verguckt. Die beiden Väter setzen nun alles daran, die beiden Jungverliebten auseinanderzuhalten…
Vielen gilt Don Ross als einer der weltbesten Akustikgitarristen überhaupt. Einhellig bezeichnet die internationale Fachpresse den Sohn eines schottischen Immigranten und einer Mikmaq-Indianerin immer wieder als einen von Kanadas größten Gitarristen; als einzigem seiner Zunft gelang ihm, zweimal die nordamerikanische Meisterschaft zu gewinnen. Kenner wie Laien verblüfft er mit seiner ganz eigenen expressiven Spieltechnik – ein Mix aus explosiver Musikalität und intimsten Momenten. Auf seiner diesjährigen Europa-Tour stellt Don Ross seine neue CD A Million Brazilian Civilians vor und präsentiert daneben einen Querschnitt seines bisherigen Schaffens mit fulminanten neueren und älteren Stücken.