Bereits zum achten Mal macht die beliebte Satire-Mix-Show mit einem aktuellen Querschnitt durch die Comedy-Szene in verschiedenen Göttinger Lokalen Station. Im Apex beginnt der Abend mit Christoph Reuter, Experte für musikalische Ersterweckungen, bevor sich der hamburgische Stand-up-Newcomer Frank Eilers, der vermutlich jüngste weibliche Zuwachs im deutschen Kabarett Jacqueline Feldmann, der neubürgerliche Tanzmissionar Berhane Berhane und der blutjunge Comedy-Magier Marco Weissenberg die Klinke in die Hand geben. Kurze Pausen geben dem Publikum Zeit zum Atemholen und Kehlebefeuchten – notwendig beim schweißtreibenden Wechsel von heißen Eisen und trockenen Pointen, Typen, Thesen, Temperamenten.www.komische-nacht.de
Eine Veranstaltung der MITUNSKANNMAN.REDEN GmbH & Co. KG
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Preis: 19,00
Tickets für die Veranstaltung sind bei allen Vorverkaufsstellen sowie online bei Reservix erhältlich. Vorverkauf im Apex: Mittwoch bis Freitag, 15 – 18 Uhr, Samstag, 11 – 14 Uhr. Kartentelefon: 0551 – 46 88 6. E-Mail: info@apex-goe.de
Leider ist der Obere Veranstaltungsraum nicht barrierefrei. Wir versuchen aber, behinderten Menschen den Besuch der Veranstaltungen im Apex zu ermöglichen. Bitte melden Sie sich im Vorfeld bei uns.
Wer kam eigentlich zuerst auf die Idee, andere für sich arbeiten zu lassen? Wieso gehört bis heute immer wenigen so viel und vielen so wenig? Der Historiker und Kabarettist Sebastian Schnoy stellt sie uns vor, die Pleitiers, Wucherer und Sparfüchse der letzten Jahrhunderte. Ein bisschen respektlos und ziemlich scharfsinnig zeigt er, wohin es führt, wenn die Deutschen öfter ans Geld als an die Liebe denken. Er erklärt, mit welchen Tricks es Fabrikanten, Spekulanten und dem Adel in den letzten 3000 Jahren gelang, sich die Taschen vollzustopfen. Warum sind alle Versuche, ohne Geld zu leben, am Geld gescheitert? Und was meinte Henry Ford, als er sagte: „Wenn die Menschen das Geldsystem verstehen würden, gäbe es eine Revolution noch vor morgen früh.“?
Jimmie Shannon und seinem Kompagnon droht der Bankrott. Rettung verspricht eine Erbschaft. Leider ist an das Millionenvermögen von Jimmies Großvater eine Bedingung geknüpft: Noch am Tag der Testamentsvollstreckung muss der Erbe verheiratet sein. Weil Jimmies Angebetet aber glaubt, er wolle die Ehe nur des Geldes wegen, lehnt sie ab. Als sein Kompagnon schließlich eine Heiratsannonce schaltet, kulminiert die Tragikomödie. Ein Massenauflauf heiratswilliger Damen setzt zur Verfolgung des zukünftigen Millionärs an… Begleitet wird die 1924 gedrehte Filmkomödie vom Pianisten Björn Jentsch, der seit über zehn Jahren das Publikum mit seinen kongenialen Live-Vertonungen von Stummfilmklassikern begeistert.


Bittersüße Melancholie im Wechsel mit sanfter Euphorie: Mit einer Handvoll Indie-Folk-Songs, einer Menge Ideen und zwei magischen Stimmen ausgestattet, machte das junge deutsche Duo 2012 die ersten Schritte in die Öffentlichkeit und riss Fans wie Fachpresse zu Begeisterungsstürmen hin, knackte mit dem Debutalbum „Flavor & Sin“ die Airplay-Charts, komponierte Musik für den Kinofilm „About A Girl“ und gab europaweit 300 Konzerte. Im Frühjahr veröffentlichten Nick & June mit „My November My“ ein bestechend schönes Konzeptalbum, das mit raffinierter Instrumentation, filigraner Stimmenkombination und fragil-melancholischer Lyrik, die Geschichte eines Weltflüchtigen und Verlorenen erzählt. Nick & June stellen die Songs nun im Apex vor.
Am Anfang ist das Holz – kein gewöhnliches Brennholz, sondern ein Scheit, dem irgendwer ein anarchisches Wesen eingepflanzt hat. Weil das Holz kein Tischbein werden will, wehrt es sich mit Schlägen gegen den Schreiner Kirsche. Erst dem Schnitzer Geppetto gelingt es, aus dem Klotz einen Hampelmann zu fabrizieren, der – oh Wunder! – von der Werkbank springt, lacht, spricht und sich leider aber auch als unbelehrbarer Holzkopf zeigt. Denn er läuft davon und gerät in die Fänge von Despoten, Gaunern und Verführern, solange, bis er ein wenig klüger geworden ist. – Das Stück, das den Humor und die fantastische Fabulierkunst des Buchs von Carlo Collodi aufgreift, ist für Kinder ab 6 Jahren geeignet, richtet sich aber auch an ein erwachsenes Publikum, das Spaß an satirischem Witz und poetischer Ironie hat.
Schauspielerin und Kabarettistin Nora Boeckler führt in rasantem Tempo durch die Stationen ihres mal kreativ-chaotischen, mal bodenständig-schwäbischen Lebens. Mit einer gesunden Prise Selbstironie, mit sympathischer Frechheit, Temperament und bewundernswertem Talent zur Parodie stellt sie eine ganze Reihe von brutal komischen Typen auf die Bühne, angefangen mit ihrer schwäbischen Mutter, deren Ziel es ist, sie endlich an den Mann zu bringen, bis hin zur Vollblutesotherikerin Wiebke Wagner und zu Jaqueline alias Chucky, der vermutlich nächste Stern am Castingshow-Himmel. Dabei gibt sie zu allem auf eine herrlich erheiternde Art ihren Senf dazu und bohrt ihre spitze Zunge tief in die Wunden menschlicher Schwächen und Krisen aller Art.
Was wäre die Weltliteratur ohne das Thema der Paarbeziehung? Auf jeden Fall geringer. Stefan Dehler und Christoph Huber haben sich mit einem Teil des verbleibenden größeren Teils beschäftigt und Gereimtes und Ungereimtes, Winziges und Gewaltiges, Farbechtes und Verblichenes, mal zarte, mal wilde, mal komische und mal tragische Beiträge zum Thema „Boys & Girls“ von Abraham a Sancta Clara bis Stefan Zweig zusammengeklaubt. Was davon am Abend zu Gehör kommt, bleibt allerdings – passend zu Liebesdingen – ganz dem Zufall überlassen. Publikum und Vortragende sind auf Gedeih und Verderb der Glücksgöttin ausgeliefert. Aber wer weiß? Vielleicht trifft der eine oder die andere auf den Text seines Lebens. 90 Minuten lang hat er oder sie die Chance dazu.
