Dramatisches Gedicht von Gotthold Ephraim Lessing
Jerusalem 1191, zur Zeit des 3. Kreuzzuges. Es herrscht der Sultan Saladin, vor der Stadt liegen die Tempelritter, die Jerusalem zurückerobern wollen. Als der reiche Jude Nathan von einer Geschäftsreise zurückkehrt, erfährt er, dass sein Haus gebrannt hat und seine Tochter Recha wie durch ein Wunder überlebt hat. Ein junger Tempelherr hat sie gerettet. Jetzt schwärmt Recha, die Jüdin, für den Tempelherrn, den Christen – vielleicht liebt sie ihn sogar. Und dann wird Nathan noch zum Sultan bestellt, der von ihm, den alle den
Weisen nennen, die Antwort auf eine ganz bestimmte Frage haben will: Welcher Glaube ist der einzig wahre und richtige? Lessing schrieb „Nathan“ 1778 vor dem Hintergrund eines religiösen Disputs. Ihm wurde das Recht zu Publizieren entzogen und er beschloss, auf seine alte Kanzel zurückzukehren – das Theater. Er schuf eine Familien- und Liebesgeschichte vor dem Hintergrund des Krieges der drei großen monotheistischen Religionen, die Fragen nach Toleranz, Menschlichkeit und Respekt in den Mittelpunkt rückt.








Besetzung
Inszenierung Tobias Sosinka
Musik Fred Kerkmann
Ausstattung Axel Theune
Dramaturgie Christine Hofer a. G.
Mit Linda Elsner, Agnes Giese, Kathrin Müller-Grüß, Jan Reinartz, Peter Christoph ScholzFranziska Lather, Karsten Zinser, Götz Lautenbach
Aufführungsdauer 2 Stunden 40 Minuten (inklusive Pause)
Wiederaufnahme
10. November 2016


In seinem stündlich aktualisierten Best-of-Programm präsentiert der ehemalige Titanic-Chefredakteur, Robert-Gernhardt-Preisträger, Titanic-Boygroup-Gitarrist, Stern-Hauslyriker (und Verfasser so großartiger Lyrikbände wie Reiner Schönheit Glanz und Licht – Ihre Stadt! – im Schmähgedicht) ein paar ewigschöne alte und viele schöne neue Texte gegen die da oben, die da unten, Abenteuer, Wissenschaft, Reise, Liebe, Tiere, Fußball, Umwelt und so weiter. Fazit: zwei labende Stunden mit Bildern und Texten in Sätzen und Versen zu Menschen und Tieren und Schweinen. – Thomas Gsella wurde mehrfach mit renommierten Preisen für sein satirisch-literarisches Schaffen ausgezeichnet. Vor zwei Jahren wurde er mit einem Jahresstipendium des Deutschen Literaturfonds geehrt.
Die Musik der vierköpfigen Weltmusikformation gleicht einem mitreißenden Roadmovie, einer Reise quer durch die Landschaften der südöstlichen Gefilde. Cicinatela – georgisch für Glühwürmchen – fliegen über Grenzen und zelebrieren die musikalische Vielfalt. Das in Osnabrück ansässige Quartett um die georgische Sängerin Natalia Vanishvili verbindet die vitale und farbenfrohe Musik Georgiens und des Balkans mit dem spielerischen Geist des Mittelmeerraumes. Seine von leichter Hand skizzierten Eigenkompositionen auf der Basis traditioneller Musik pendeln zwischen tanzbaren Grooves und großformatigen Klangbildern voller leuchtender Farben. – 2013 gewann Cicinatela die norddeutsche Ausscheidung des Weltmusikwettbewerbs CREOLE.

Sie gelten als das beste Folk-Duos Irlands: die Stargeigerin und Sängerin Zoë Conway und der Gitarrist John McIntyre. Conway, die als Solistin auch mit namhaften Orchestern und Dirigenten klassisches Repertoire spielt, verbindet in ihren Folk-Programmen virtuos irische Tradition mit Jazz und Elementen spätromantischer Musik. Ihr Ehemann John spielt seit seinem achten Lebensjahr Gitarre und ist als Gitarrist der international erfolgreichen Indie-Band The Revs in der irischen Pop-Szene bekannt geworden. Gemeinsam spielen sie ein anspruchsvolles internationales Crossover-Repertoire voller raffinierter Details und musikalischer Überraschungen. – „Simply one of the best folk duos on this planet“ urteilte die BBC über Conway & McIntyre.