Traditionell findet unter dem Motto „Natürlich Weihnachten“ am 1. Advent der Gut Herbigshagener Weihnachtsmarkt im Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum statt. Regionale Aussteller bieten Kunsthandwerk und Präsente an.
Viele Kunsthandwerker aus der Region haben zugesagt. Insbesondere Geschenke aus Naturmaterialien werden in den Räumen des Natur-Erlebnishauses zu finden sein: Handgeschöpfte Seifen, ätherische Öle, weihnachtliche Kränze und Kugeln, Gestricktes und Genähtes, Lederbänder und viele weitere zauberhafte Überraschungen.
An Aktionsständen können jüngere Besucher Kerzen rollen und mit Naturmaterialien basteln. Der Erlebnis-Stall der Bioland-Landwirtschaft ist auch in der Winterzeit einen Besuch wert. Das Gelände des Natur-Erlebniszentrums lädt zu winterlichen Wanderungen zum Ki.KA-Baumhaus oder zur Franz-von-Assisi Kapelle ein.
Wer auf der Suche nach traditionellen und natürlichen Geschenken ist oder einfach nur das weihnachtliche Ambiente eines Bauernhofes mit kulinarischen Angeboten sowie Natur- und Tiererlebnissen genießen möchte, trifft sich am 1. Advent auf Gut Herbigshagen. Für das leibliche Wohl sorgen Kuchen und Grillwaren, Glühwein und Herbigshagener Apfelpunsch wärmen Herz und Seele.
| Was: | Gut Herbigshagener Weihnachtsmarkt |
| Wann: | 27. November 2016, 11 – 18 Uhr |
| Wo: | Heinz Sielmann Natur-Erlebniszentrum Gut Herbigshagen, 37115 Duderstadt |
Heinz Sielmann Stiftung | Gut Herbigshagen | 37115 Duderstadt
Tel.: 05527 914-314 | Fax: 05527-914-100 | Mobil: 0151 113 490 20
E-Mail: christoph.neumann@sielmann-stiftung.de | www.sielmann-stiftung.de
Liebe, Begierde, Lust, Verführung, Überfluss, Zerstreuung und Langeweile. Davon handeln die berühmten Lieder und Gedichte von Bertolt Brecht, die er vor allem seinen Frauen gewidmet hat. Was waren das für Frauen, die der Dichter Bertolt Brecht liebte? Was zog die Frauen an, die sich zum Teil aufopfernd um seine Karriere und sein Wohlbefinden bemühten, sogar an der Entstehung seiner Texte mitwirkten? Die Schauspielerin Maja Müller-Bula und der Gitarrist Andreas Düker laden im 60sten Todesjahr des Dichters zu einem lyrischen Streifzug mit drastischen wie zartfühlend-komischen Liedern, Gedichten, Anekdoten seiner Liebschaften, Ehen und lebenslangen Affären ein – frei nach Brechts Vers „Die Liebe dauert oder dauert nicht, an dem oder jenem Ort“.
Alle Mittel des Jahrmarkttheaters bieten Björn Schimpf, Benedikt Hench und Willi Lieverscheidt auf, um Glanz und Elend der Weihnachtswunderzeit würdig, eindrucksvoll und zu Tränen rührend komisch auf die Bühne zu bringen. Das Trio gibt sein Bestes für den guten Zweck. Die drei Komödianten exerzieren unheilig-satirische Adventsdramen im Familienkreis, zelebrieren verschiedenste szenische Darbietungen der Heilandsgeburt, sie lassen mit brummenden Motoren Wattebauschengel einschweben, Stars und Sternchen ausschweifend tanzen, geben jubelnder wie melancholischer Musik Raum und Zeit und lassen am Ende die Menschenliebe leuchten.
Liebe, Begierde, Lust, Verführung, Überfluss, Zerstreuung und Langeweile. Davon handeln die berühmten Lieder und Gedichte von Bertolt Brecht, die er vor allem seinen Frauen gewidmet hat. Was waren das für Frauen, die der Dichter Bertolt Brecht liebte? Was zog die Frauen an, die sich zum Teil aufopfernd um seine Karriere und sein Wohlbefinden bemühten, sogar an der Entstehung seiner Texte mitwirkten? Die Schauspielerin Maja Müller-Bula und der Gitarrist Andreas Düker haben einen lyrischen Streifzug mit drastischen wie zartfühlend-komischen Liedern, Gedichten, Anekdoten seiner Liebschaften, Ehen und lebenslangen Affären erarbeitet – frei nach Brechts Verszeile „Die Liebe dauert oder dauert nicht, an dem oder jenem Ort“.
Eins mal gleich vorweg: 2019 gab es nur, weil es für 2020 noch zu früh war. Trotzdem war allerhand los. Willi und Peter Podewitz schauen darauf zurück. Im Frühjahr schon der erste Schock: Nach ihrem Gastauftritt beim Eurovision Song Contest hagelt es Gerüchte: Hat Superstar Madonna es mit dem Diätwahn übertrieben? Jedenfalls hat sie inzwischen schon eine ganz dünne Stimme. Um Ostern rum feierte Deutschland die Auferstehung einer tot geglaubten Diskussion: „Wie zeitgemäß ist eigentlich noch das Tanzverbot am Karfreitag?“ Dürfen Waldorf-Schüler am Karfreitag etwa auch nicht ihren Namen tanzen? Kinder schwänzten die Schule und demonstrierten gegen den Klimawandel bei „Fridays for Future“. Sie hätten stattdessen auch demonstrativ zum Deutschunterricht gehen können, was dann sowas wie „Fridays for Futur II“ gewesen wäre. Aber davon wäre das Wetter vermutlich auch nicht besser geworden. Die ganze Welt zeigte Stress-Symptome. Sogar Notre Dame hatte Burnout. Im Herbst gab es endlich die wichtigen Landtagswahlen in Ostdeutschland. Die gute Nachricht: Man durfte sein Haustier mit ins Wahllokal nehmen. Die schlechte: Hundehaufen in der Urne zählte nicht als Stimme für die AfD! Und natürlich gab es wieder viele tolle Jubiläen zu feiern: 10 Jahre Whatsapp, 30 Jahre Mauerfall, 50 Jahre Mondlandung, 70 Jahre Grundgesetz. Aber die Podewitze feiern in ihrer Jahrsager-Rückspiegel-Show das schönste Jubiläum: 1 Jahr 2019! Feiern Sie mit.
Geschichten sind ein wunderbares Geschenk. Vor allem, wenn sie von einem Tier berichten, das man so gut wie nie sehen kann, weil es im Verborgenen lebt und nur ganz selten ans Tageslicht kommt. Ein Tier wie ein Maulwurf beispielsweise. Wenn einem solchen Tier auch noch etwas Aufregendes passiert, dann ist es eine fast schon perfekte Geschichte. Und so beginnt sie: Der kleine Maulwurf schaut gerade aus seinem Hügel heraus, um nachzusehen, ob die Sonne schon aufgegangen ist. Da fällt etwas vom Himmel. Es ist rund und braun und sieht ein bisschen wie eine Wurst aus. Und das Schlimmste: Es fällt ihm auf den Kopf. Weil das, was ihm da auf den Kopf gefallen ist, überhaupt nicht dahin gehört, ist der Maulwurf sehr wütend. Er will wissen, wer ihm auf den Kopf gemacht hat, und begibt sich auf den Weg, um den Übeltäter zu finden. Jedes Tier, das ihm begegnet, wird verhört und muss seine Unschuld augenfällig beweisen…
„Wie der Herr, so das Gescherr”, behauptet der Volksmund und hat dabei – Gott sei Dank – nicht immer recht. Denn im Falle praktischer Klugheit kann es vorkommen, dass der Diener dem Herrn überlegen ist. Eines der prominentesten Beispiele dafür ist der märchenhafte Kater, der – ausgestattet mit einem Paar schöner Lederstiefel – seinen Besitzer zu Einsicht, Grundbesitz und Krone bringt, ohne dass dieser so ganz versteht, wie ihm geschieht. Stefan Dehler und Christoph Huber erzählen die berühmte Geschichte, die als eines der Märchen der Brüder Grimm in den Kanon der Weltliteratur eingegangen ist, mit einer ganzen Reihe origineller Theatermittel als Paradebeispiel tierischer Schlauheit und menschlicher Eitelkeit nach.