Ergreifend und zutiefst menschlich erzählt das Rock-Musical die letzten sieben Tage im Leben Jesu. Das Besondere daran: Wir erleben sie aus der Sicht von Judas. Selbst ein Jünger Jesu, fehlt ihm zunehmend das Verständnis für den Hype um seinen besten Freund. Aus Angst, die Bewegung könnte außer Kontrolle geraten, liefert Judas Jesus den römischen Besatzern aus und wird so zum Prototypen des Verräters.
„Jesus Christ Superstar“ war 1971 die erste professionelle Zusammenarbeit des erst 23-jährigen Komponisten Andrew Lloyd Webber mit dem Texter Tim Rice. Die Songs wurden auch einzeln ungemein populär: die Hymne auf „Jesus Christ, Superstar“, Maria Magdalenas getragenes „Wie soll ich ihn nur lieben“ oder auch der eindrucksvolle Monolog Jesu im Garten Gethsemane in der Nacht vor seiner Kreuzigung.
Mitwirkende
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Musikalische Leitung
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Inszenierung und Choreographie
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Bühne
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Kostüme
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Choreinstudierung
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Dramaturgie
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Jesus von Nazareth
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Maria Magdalena
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Judas Ischariot
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Pontius Pilatus
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König Herodes
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Petrus
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Kaiphas
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Annas
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Simon Zelotes
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Priester 1
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Priester 2
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Priester 3
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Soulgirls
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Leprakranke
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Leprakranker
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Mädchen am Feuer
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Mann
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Alter Mann
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Soldat
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Mit
Statisterie,
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Loh-Orchester Sondershausen
June Cocó stellt sich ans Mikrofon und nimmt damit das Zepter in die Hand. Sie singt mit der Erhabenheit aus einer anderen Zeit. Etwa mit der dunklen Eleganz des einstigen „It-Girls der Existenzialisten“, Juliette Gréco, und Johnny-Cash-Folk klingt auch oft durch. Doch June Cocó als ein chansonträllerndes Cowgirl abzustempeln wäre weit gefehlt. Die junge Songwriterin aus Leipzig hat viele Inspirationsquellen. Als Klavier spielende Sängerin fing sie an, eigene Songs zu schreiben und hat sich durch diverse Bars in die Ohren faszinierter Zuhörer gespielt. Ihr Debüt-Album „The Road“ zeigt ihr Talent für musikalische Stimmungswechsel und lässt feine und kantigere Töne wie Noise, Dreampop oder Ambient hören, in denen stets ein schöner Schuss Vintage mitklingt.

