Calum Graham, der fünfundzwanzigjährige „junge Wilde“ der internationalen Akustikgitarrenszene, gilt nicht nur in seiner Heimat als absoluter Fingerstyle-Champion und trotz seiner Jugend als einer der gereiftesten Entertainer. Das aus British Columbia stammende einstige musikalische Wunderkind – sein erstes Album veröffentlichte Graham als Teenager – besticht durch seine moderne und dennoch von Klassik ebenso wie vom Akustikblues beeinflusste Technik. Daneben ist Graham ein hervorragender Songwriter und Interpret, der Fachpresse und Fans begeistert und mit seinen Musikvideos auf YouTube über einhunderttausend Klicks erzielte. In diesem Frühjahr ist er wieder einmal auf Europa-Tournee. Und macht erfreulicherweise Station bei uns.
Eine Veranstaltung von KulturLichter in Kooperation mit dem Apex Kultur e.V.
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Preise: 17,00 Euro / erm. 10,00 Euro / Semester-Kulturticket / Azubi-Kulturticket
Tickets für die Veranstaltung sind bei allen Vorverkaufsstellen sowie online bei Reservix erhältlich. Vorverkauf im Apex: Mittwoch bis Freitag, 15 – 18 Uhr, Samstag, 11 – 14 Uhr. Kartentelefon: 0551 – 46 88 6. E-Mail: info@apex-goe.de
Leider ist der Obere Veranstaltungsraum nicht barrierefrei. Wir versuchen aber, behinderten Menschen den Besuch der Veranstaltungen im Apex zu ermöglichen. Bitte melden Sie sich im Vorfeld bei uns.

Was ist bloß los mit den Leuten? Wo sind ihre Prioritäten? Alle wollen direkte Demokratie, aber keiner würde all die Akten lesen wollen. Alle haben mehr Angst vor Terrorismus als vor dem LKW, der hinter ihnen ins Stauende kachelt, weil der Fahrer Frauentausch auf dem IPad guckt. Studenten verlassen nach fünf Jahren als hochdiplomierte Multifunktionsbachelors die Uni, müssen sich aber von Mama die Schuhe binden lassen. Und warum ist hier kein offenes WLAN? Es gibt nur eine Gewissheit: Seit die Bekloppten alle im Internet sind, ist es draußen wieder schön. Darum geht Nils Heinrich raus und probt den Aufstand. Der listige Bühnenschelm blendet nicht und fackelt nicht lange, und mit Puppen spielt er auch nicht rum. Stattdessen ist er einfach witzig.
Wenn Mari Mana ganz alleine auf der Bühne steht, ihre Gitarre nimmt und dem Publikum leise ihre Seele zu Füßen legt, wird es ganz schnell sehr still. Die Musik der jungen Berlinerin braucht keine lauten Töne, sie fesselt, bevor man sich wehren kann. Mit einer Single-Malt-Stimme, in der ein Hauch bitterer Spröde und geschmeidiger Süße sich mischen, und einem Volumen, das wohlige Gänsehaut verursacht, singt sie gefühlvolle, romantisch-melodiöse Singer/Songwriter-Balladen. Text und Sound sind bei ihr in perfekter Balance, und doch sind ihre Stücke nie hochglanzpolierte Pop-Preziosen, sondern Ausdruck eines eigenwilligen Talents, das starke Emotionen, Lebenslust und tiefe Trauer sanft in klingende Geschichten zu bannen versteht.


Das monatliche Chortreffen gehört zu den traditionsreichen Veranstaltungen im Apex. Unter der Leitung von Wieland Ulrichs und begleitet von der bewährten All Stars Band singen alle, die Lust und Zeit dazu haben, gemeinsam Lieder aus allen Epochen und Genres – vom deutschen Kunstlied über internationale Folklore bis hin zu Folk-, Blues-, Rock- und Pop-Songs. Jedes Treffen hat einen anderen inhaltlichen Schwerpunkt und steht unter einem besonderen Motto. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Interessierte sind jederzeit herzlich willkommen.
Das musikalische Portfolio des aus Österreich stammenden Singer-Songwriters ist ungewöhnlich facettenreich. Stefan Wedam lotet in seinen Songs die Grenzbereiche zwischen Akustik-Funk, Latin, Folk, Blues, Pop und Cello-Rock aus. Basis seines künstlerischen Schaffens sind die Erfahrungen und Inspirationen, die er auf seinen Reisen gewonnen hat, und Wedam ist mit seiner Familie weit gereist – geografisch und musikalisch. Seine Touren führten ihn durch Spanien, Frankreich, die Niederlande, Deutschland, Österreich, nach Australien, in den Mittleren Osten und nach Südamerika, wo er zwei Jahre lebte. Im April letzten Jahres veröffentlichte er das Song-Album King Without A Crown, das er bei seinem Göttinger Auftritt vorstellen wird.
Die junge fünfköpfige Band aus Hannover hat die deutschen Indie-Pop-Szene bereits kräftig aufgemischt. Schon mit der EP-Tour Baby It’s Fine konnte die Formation rund um die Frontfrau Erika Emerson – Joschka Merhof an den Tasten, Drummer Tobias Lammers, Simon Lorenz am Bass und der Gitarrist Markus Ottenberg – Fans und Fachpresse begeistern. Nach der Frühjahrstournee 2017 und Auszeichnungen auf verschiedenen Bandwettbewerben hat Emerson Prime über die nationalen Grenzen hinaus Aufmerksamkeit gewonnen und an dem im Herbst 2017 veröffentlichten Debutalbum Wonderseed gearbeitet. Die von Emersons ausdrucksstarker Stimme, kluger Lyrik, packenden Riffs und Grooves getragenen Songs stellt die Band nun auch in Göttingen vor.