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„ inspiriert “ – Duderstadt
Vierzig Kunsthandwerker aus den Regionen Eichsfeld, Göttingen, Harz und Weserbergland laden zum dritten Mal herzlich ein zu „inspiriert“.
Hinter diesem Namen verbirgt sich ein Kunsthandwerkermarkt,
der am Samstag, den 4. 11. und am Sonntag, den 5. 11. 2017,
im Pfarrheim neben der Basilika St. Cyriakus
jeweils in der Zeit von 11.30 – 17 Uhr die Tore öffnet.
Die Künstler bieten ihre Werke nicht nur zum Verkauf an, sondern lassen sich teilweise bei ihrer Tätigkeit über die Schulter schauen. Es erwarten Sie Skulpturen für Haus und Garten, auserlesene Keramik, Glas- und Betonobjekte, Drechsel- und Holzarbeiten, exquisites Wohnzubehör und dekorative Floristik zur Verschönerung des eigenen Heims. Exklusive Heimtextilien wie, Kissen, Patchwork sowie andere aufwendige Handarbeiten und Stoffkreationen, sorgen für ein persönlich gestaltetes Ambiente. Individuell gefertigte Kleidungsstücke für Groß und Klein, Filzhüte, Mützen, Taschen und erlesener Schmuck aus den unterschiedlichsten Materialien sind ebenso zu finden und geben dem eigenen Outfit den letzten Schliff.
Ein reichhaltiges Kuchenbuffet lädt zum Verweilen und Gedankenaustausch mit mit Freunden und der ganzen Familie ein.Freunden und der ganzen Familie ein.Freunden und der ganzen Familie ein.
Die Veranstalter unterstützen mit diesem Kunsthandwerkermarkt das Projekt „start now“ mit der internationalen Frauenband GEN VERDE und der Vinzenz von Paul Fachschule, den Berufsbildenden Schulen sowie der Pestalozzi-Schule in Duderstadt.
Also jetzt schon vormerken:
„inspiriert“ am 4. & 5. November 2017 jeweils von 11:30 – 17 Uhr
Pfarrheim St. Cyriakus, Duderstadt, neben der Oberkirche
Eintritt frei!
Kaufen Sie Milch von Kühen aus Bodenhaltung, auch wenn sie viel teurer ist? Lassen Sie an der Kasse auch mal einen Nazi vor, weil er nur eine Flasche Brennspiritus hat? Teilen Sie manchmal Ihren Parkplatz mit einem Smart? Dann sind Sie ein Altruist. Und das ist ja auch gut, Mensch. Viel zu viele Leute sagen sich: „Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht“. Aber wenn jeder an wen anders denkt, auch! Und doch: Immer mehr Menschen werden Meister des Egoismus, sie haben den Ellenbogen raus. Haben Sie sich mal gefragt, wer das überhaupt ist, Ihr Ego? Sie beide sollten sich mal genauer kennenlernen. Wort- und Tastenakrobat Henning Schmidtke lädt mit seinem nigelnagelneuen Pogramm zu einer dringend nötigen, notwendigerweise satirischen Nabelschau ein.
Ja, die Welt ist so fragwürdig komplex. Aber glücklicherweise hat Eva ein wenig vom Baum der Erkenntnis genascht und kommt zu überraschenden Ergebnissen. Nicht zuletzt wegen einer Apfelallergie. Das Kölner Energiebündel fragt und antwortet sich in Herz und Hirn des Publikums. Zwischen deutscher Eiche und Selfie-Stange, zwischen Saunaaufguss und Grillfesten, zwischen Kulturmanagement und Kinderspielplatz bleibt kein Thema vor Eva und ihren zahlreichen Alter Egos sicher. Eva Eiselt lädt zu einem brandneuen Mix aus Kabarett, Theater, Parodie und einer Prise positiven Wahnsinns ein. Selbstverständlich nimmt sie kein Blatt vor den Mund. Und spielt einen Baum, versprochen! Klingt anspruchsvoll? Ach, abwarten!… Vielleicht wird alles viel leichter.
Der italienische Gitarrist und Sänger Danilo präsentiert Lieder italienischer und spanischer Komponisten und Interpreten, darunter so bekannte Größen des Genres wie Lucio Dalla, Angelo Branduardi, Domenico Modugno, Jimmi Fontana, Luigi Tenco, Nino Rota, Ennio Morricone und die Gypsy Kings. Daneben stellt Danilo auch traditionelles Liedgut aus verschiedenen italienischen Regionen in neuen, eigenen Arrangements vor.
Seit 30 Jahren steht Christina Lux für einen lebendigen Mix aus Songwriterjazz mit Weltmusik-Anklängen, für minimalistische Fingerpickings im Wechsel mit satten Jazzakkorden, für eine ungewöhnlich vielfarbige und bewegliche Stimme – und ein fantastisches Gespür für Melodien. Beschreibungen von Begegnungen und Momentaufnahmen der schrägen und schönen Dinge des Lebens, philosophische Anekdoten, Bekenntnisse und zarte Geständnisse finden sich ihren klugen und poetisch dichten Texten. Warm, leidenschaftlich, kraftvolle und sensibel ist ihre Musik. Mit ihrer Gitarre wird sie eins, mal schlägt sie die Saiten, dann zupft sie wieder sanft, oder trommelt auf dem Klangkörper und macht so ihr Instrument zu einer ganzen Band.
Manche meinen, Impfungen machen krank, und Horst Seehofer macht einen guten Job. Hormuth meint, es ist eher andersrum. Draußen im Land tobt der Meinungskampf zwischen Abendlandrettern, Morgenmuffeln, Veganern, Bio-Burgern, Helikopter-Eltern und Burnout-Opfern. Hormuth packt sie verbal am Schlafittchen und schüttelt sie solange durch, bis man über sie lachen kann, erzählt, was der Irrsinn mit Mammuts zu tun hat und mit David Copperfield, und er klärt die Frage, warum Leute wählen dürfen, die schon lange nicht mehr Auto fahren dürfen. Zwischendurch haut er abwechselnd in die Tasten oder auf den Buzzer. Letzteres, um mit seinem akustischen Notaus-Brummer für Ruhe zu sorgen. Ersteres, um mit seinen legendär schmissigen Song-Ohrwürmern gleich wieder einzuheizen.
Christian Morgensterns 1905 veröffentlichte frühe Meisterwerke von Nonsens-Lyrik und visionärem Dada sind ein spöttischer Seitenhieb auf alle Ideologen, Funktionäre, Politiker und Wissenschaftler, die in ihrer Überheblichkeit Erklärungen abgeben und, wie Morgenstern einmal sagte, „nichts anderes als Verdunkelung erzeugen“. Der Gitarrist und Komponist Michael Seubert spielt, rezitiert und präsentiert zusammen mit dem Kontrabassisten Johannes Keller und Willi Hanne am Schlagwerk eine poetisch und klanglich funkelnde Kammermusik-Revue, in der Werke Arnold Schönbergs aus der Entstehungszeit der Galgenlieder Pate gestanden haben für spannende Neuvertonungen, bei denen mit einigem Augenzwinkern zitiert und re-komponiert wird, dass es eine Freude ist.
Tom James: ergreifend, leidenschaftlich, virtuos. Und so nahbar, dass es schwer fällt sich ihm zu entziehen. Nach der von Fans und Kritik hochgelobten ersten EP Green And White im Jahr 2011 folgte drei Jahre später die ebenfalls gefeierte Nachfolger-EP Blood To Gold. Sein Markenzeichen: poetisch dichte, emotionale Texte, technisch ausgefeiltes Gitarrenspiel. Mit diesen Qualitäten, die ihn bereits mehrfach zum begehrten Support etablierter Kollegen machten, klinkte sich der junge Brite schon bald aus der Masse der Singer/Songwriter-Konkurrenz aus. Mit der in diesem Jahr veröffentlichten und auf der aktuellen Tour präsentierten dritten EP Limbo experimentierte James erstmals mit elektronischen Klängen und entwickelte seine künstlerische Handschrift weiter.

